Philosophie

"Architektur ist Kultur - archikult"

 

Wir stellen den Bauherren mit seinen Anliegen in den Mittelpunkt unserer Planung. Mit dem Bauherrn - sei es Einzelperson, Familie, Gemeinschaft oder Unternehmen - ist die Bauidee zu entwickeln. Diese verbindet alle Bedürfnisse, die sich aus der Bauaufgabe entwickeln. Nach der Maslowschen Bedürfnispyramide sind das sowohl die niederen physischen, wie auch die höheren seelischen und geistigen Bedürfnisse. Die daraus sich in einem künstlerisch, sozialen Prozess entwickelnde Architektur wird als wesensgemäße Gestalt der Bauaufgabe verstanden. Menschliche Tätigkeit ist, sobald sie über die Befriedigung der niederen Bedürfnisse hinaus geht, Kulturleistung. Architektur als geistige Leistung des Menschen ist somit kulturschaffend. In diesem Sinne ist Architektur Kultur - "archikult".


In einer genauen Analyse werden die Bedürfnisse der Nutzergruppe und Betroffenen herausgearbeitet und dokumentiert. Auf dieser Grundlage entsteht ein Entwurf, der die aktuellen Bedürfnisse befriedigt und auch offen ist für zukünftige Entwicklungen. Ob Umbau, im Bestand, Verwaltung oder Neubau das Ergebnis ist eine charaktervolle, individuelle Architektur, entwickelt aus den Bedürfnissen der Menschen.

Der Planungsprozess wird durch einen methodischen Ansatz strukturiert. Durch verschiedene Ansätze der Partizipation werden in Einzel- und Gruppenarbeit die Bedürfnisse mit allen Beteiligten ermittelt und definiert.
 

Als Methode dienen:

  • Semantische Kreisprofile
  • Polaritätsprofil
  • Raumprogramm mit Qualitätsprofil
  • Organisations-Puzzle
  • Thematische Arbeit
  • Collagen
  • Sinneserfahrungsfelder
  • Kunstaktionen
  • Bauaktionen
  • Vertiefung einzelner Fragen mit Seminaren, Workshops und Schulungen


Die Ergebnisse dieser Arbeit werden im weiteren Entwurfs- und Planungsprozess vertieft und ausgearbeitet. Diese organisch lebendige Prozessgestaltung erleichtert die Klärung später auftretender Fragen und bildet ein tragfähiges Fundament für die Planung. Sie ist Vorraussetzung für eine Schlüssigkeit von Form und Funktion, Ausdruck und Geste sowie für ein kostenoptimiertes Bauen.
 

Je nach Art, Umfang und Aufgabenstellung werden auch verschiedene Projektbeteiligte mit in den Prozess eingebunden, hierzu gehören: Fachplaner für Haustechnik, Akustik, Lichtplaner, Geomanten, Handwerker, Therapeuten, Ämter etc.

Raumqualitäten für ein Kinder- und Jugendheim

 

Wärme und Geborgenheit
Massive Mauern, mit Kalkputz strukturierte Wände und gerundete, angeschrägte Laibungen an Fenstern, Türen und Raumkanten vermitteln Sicherheit und Schutz in der Architektur. Durch fest eingebaute Sitznischen und Rückzugsebenen kann jeder seinen Platz finden. Spannung zwischen der Kühle der Wände, Bereiche mit Fußboden- und Wandstrahlungsheizung und beheizte Bänke, die zum Kuscheln einladen, lösen die innere Anspannung. Hier fühlt man sich geborgen und durchwärmt. Unterstützt werden die Empfindungen durch die Farbgestaltung der jeweiligen Zone.

Licht, Farbe und Schatten
Durch rythmisch gegliederte Fenster in unterschiedlichen Größen und Formaten scheint Sonne in den Raum. Licht wird sichtbar, erhellt Zonen und erzeugt Schatten. Das Lichtspiel wird durch farbige Scheiben und Glasbausteine in ausgewählten Bereichen noch verstärkt, ganz neue feine Stimmungen werden erlebbar. Wandlasuren steigern diese Erlebnisse und geben jedem Bereich und Raum seine eigene Raumstimmung. Im Wohn- und Essbereich herrschen warme Rot- und Gelbtöne vor, in den Arbeitsräumen der Erzieher hingegen eher kühlere Blau- und Grüntöne.

Materialien
Haptische Oberflächen und Ehrlichkeit in der  Materialwahl vermitteln Sicherheit. Als Bodenbelag wurden Buchenholzparkett, geölte Holzstufen, farbig geölte, weiche Korkbeläge und Festigkeit vermittelnde rötliche Linoleum-Böden eingesetzt. Wandlasuren in baubiologischer Qualität auf strukturiertem Kalkputz und Lacke lassen die unterschiedlichen Materialien mit ihren Qualitäten erlebbar werden.

Unsere Philosophie

Unsere Arbeitsweise